Mein dritter „SHARK MS“, No. 142

Man lernt ja bekanntermaßen dazu…

Es geht um die Konfiguration meines dritten Sharks. Dies ist zugleich eine wichtige Information für Leute, die sich überlegen, ein steuerbares Spornrad einzubauen. Dazu gilt es ein paar Punkte zu beachten.

Wenn jemand hauptsächlich auf Hartplätzen (Beton, Asphalt) fliegt, dann ist das steuerbare Heckrad ein deutlicher Konfortgewinn, würde ich natürlich als Extra unbedingt dazunehmen.

Auf Grasplätzen ist jedoch das Rausrollen zum Start mit abgelegter Fläche aus folgendem Grund NICHT sehr ratsam: Die Motorlagerung wird bei laufendem Motor extrem belastet.
Nach einem Anruf bei Fa. Binder – und nachdem ich Stunden in diversen Foren Informationen gesammelt habe – entschloss ich mich zum Wohle meines Motorsystems nicht mehr zum Start zu rollen, denn unser Rollweg – obwohl dieser sehr gepflegt ist – ist im Vergleich zu einem Asphalt Taxiway sehr holprig. Es tut einem richtig weg, wenn man durch ein Loch rollt. Das gilt natürlich für alle Eigenstarter….

Daher entschloß ich mich, bei meinem dritten Shark wiederum ein fixes Spornrad zu nehmen, wohlweislich, dass man das steuerbare Spornrad jederzeit nachrüsten könnte.

Ich werde von meinen Shark Kollegen oftmals ausgelacht, weil ich nicht auf das LX9070 System mit aufspringe.

Nein, mache ich wiederum nicht. Statt des Helios Varios (das sicher das beste Clubvario ist) bin ich der „alten“ LX Navigation Company treu geblieben und habe mich für ein ERA57 entschieden. Das ERA ist wahrscheinlich das beste Standalone Vario, und als Backup Rechner zu verwenden. Auch das zum ERA passende AHRS Modul (künstlicher Horizont) wird in mein Flugzeug eingebaut.

Gute Beobachter haben gesehen, dass ich mir das mechanische Vario diesmal eingespart habe. Das ERA hat einen eingebauten Akku, der mir die Variodaten auch bei einem (sehr unwahrscheinlichen) Ausfall des Batteriesystems 3 Stunden lang liefert.
Mein hochgeschätztes ECW100 Flarm Gerät (mit Entfernungsanzeige zum nächsten „FLARM Gegner“) ist auch wieder mit an Bord, so wie auch – versteckt unter dem I-Brett – der FLARM Verstärker und der Antennensplitter. Nachdem jetzt HPH die FLARM Antenne auch ins Seitenruder einbaut, sollte der Empfang mit der 2. Antenne im I-Brett genau so gut oder noch besser sein als bei der No. 100.

Der größte Unterschied zu meinen bisherigen Sharks ist aber die Motorsteuerung. Die gegenüber dem ILEC nun mit einem Farbbildschirm ausgestattete Motorsteuereinheit ist nicht nur optisch ansprechend, sondern bietet auch viele technische Vorteile.

Hier ein paar Informationen dazu:
Laut Jaroslav werden durch ein intelligentes BUS System eine Menge an Kabeln etc. eingespart. Durch das neue System wird auch die Zuverlässigkeit nochmals gesteigert, im Detail werde ich in einem späteren Update nochmals dazu Stellung nehmen.

Hier nun ein paar Bilder und eine kurze Funktionsübersicht, im Speziellen gegenüber der ILEC Motorsteuereinheit.